Ergebnis einer repräsentativen
Befragung meiner Familie Im August 2004
(Andere
Vorschläge? Bitte hier
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Chefvolkswirte
Erklärt als
Vorzeige-Volkswirt von und bei Sabine Christiansen immer wieder, was in
Deutschland noch alles getan werden müsste, um das Land endgültig zugrunde zu
richten. Erstaunlicherweise trotz langer Flop-Reihe (ich sage nur: EXPO!) von
keinem Selbstzweifel angekränkelt.
Der Chef des
Münchner ifo-Instituts sieht sich als ordnungspolitisches Gewissen der Republik.
Kritisiert dabei in Siebertscher Tradition immer nur das, was er nicht ändern
kann (Tarifautonomie) und hält sich äußerst bedeckt, wenn es um politisch
durchsetzbare Alternativen geht – Bestnote für vorgetäuschten Tiefgang.
Seit vielen
Jahren auf Spitzenplätze für eitle Dummschwätzerei abonniert. Die Gottseidank
stark zurückgegangene Medien-Präsenz des Chef-Volkswirts der Deutschen Bank
(ein Dankeschön an jeden Journalisten, der ihn NICHT interviewt hat) führte zur
Herabstufung.
Top-Manager
V wie Victory! Und
noch dazu dieses Grinsen – so darf ein Daniel Küblböck im Gerichtssaal
auftreten, aber nicht der Chef der Deutschen Bank. Obwohl: Gemessen an den
Entgleisungen seiner Vorgänger hält er wenigstens das Niveau.
Harte
innerfamiliäre Diskussionen: Darf man den Verdi-Boss als Top-Manager einordnen?
Wenn ja, hat er für sein monotones Gequengel mindestens Platz Zwei verdient.
Wenn nein, wo sonst? Der Kompromiss, einer Tarifauseinandersetzung würdig: Der
Verdi-Bsirske hat hier nichts verloren – aber den Lufthansa-Aufsichtsrat
Bsirske, den nehmen wir in die Wertung.
Behauptet noch
immer steif und fest, dass man den Wert eines Unternehmens am Börsenkurs
ablesen kann, und die Leistung der Manager an der Veränderung des Börsenwerts.
Dass dann in den vergangenen vier Jahren alle deutschen Top-Manager als
Wertvernichter dastehen, muss Esser nicht stören – er wird ja nie wieder einen
Job als Manager kriegen.
Verquerdenker
Erfährt, wie
furchtbar es sein kann, Eins zu Eins umgesetzt zu werden. Hat die sonderbare
Idee, dass man Arbeitsplätze bei VW vererben möchte, wenn der Lohn dafür auf
Hartz-IV-Niveau sinkt.
Zurecht stolz
darauf, nur in Deutschland zu produzieren. Zu unrecht der Meinung, dass man das
jedem Deutschen siebzehnmal sagen muss.
Hat mit
Deutschland schon lange fertig. Hoffentlich Deutschland auch bald mit ihm.
Werbe-Selbstdarsteller
Bitte, nie mehr
Fakten Fakten Fakten. Nicht immer nur an die Leser, auch mal an die Zuschauer
denken.
Sollte besser
beim Polospielen bleiben.
So soft wie seine
Produkte, nur leider nicht so gut verträglich.