Der Staat ist der Hüter der wirtschaftlichen und sozialen Ordnung. Der
Wettbewerb braucht Augenmaß und soziale Verantwortung. Das sind die
Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft. Sie gelten bei uns, aber das reicht
nicht. Diese Prinzipien müssen weltweit beachtet werden. Erst das wird die
Welt aus dieser Krise führen. Die Welt ist dabei, diese Lektion zu lernen. Und
das ist die Chance, die in dieser Krise steckt, die Chance für internationale
Regeln, die sich an den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft orientieren.
Ich werde nicht locker lassen, bis wir solche Regeln erreicht haben.

Angela Merkel, Neujahrsansprache 2008/09

 

Seit der Wende des Jahrtausends und der Aktienkurse sind zwar erst drei
Jahre vergangen, aber es zeichnet sich jetzt schon ab, dass in den USA am
Ende des Jahrzehnts nicht viel übrig bleiben wird, was man sich zum Vorbild
nehmen möchte. Bis zum Jahr 2010 müssen wir selbst das Vorbild sein,
dem dann die anderen nacheifern sollen. ... Das Schöne ist: Wir sind jetzt
schon vorbildlich. Unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem ist das
produktivste, menschenfreundlichste, stabilste und zukunftsfähigste, also
kurz: das beste System, das auf dem Weltmarkt der Systeme im Angebot ist.

Detlef Gürtler, Vorbild Deutschland, 2002/03 (jetzt als Download!)

 
 

 


 

 


 
Detlef Gürtler                       

 

geboren 1964, absolvierte ein Politikstudium und unter Wolf Schneider die Henri-Nannen-Journalistenschule. Danach 11 Jahre Wirtschaftsjournalist bei Cash Flow, Extra, Wochenpost, Amica, Econy, Brand Eins, Die Telebörse.
Seit Herbst 2000 freier Publizist und Unternehmensberater

 

 

 

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detlef.guertler@gmx.de

 

 

Veröffentlichtes (in Auswahl)

 

Gürtlers Gesammelte Grütze Täglich in der WELT KOMPAKT                                                 Ein Gespräch im Hause Gürtler über Finanz- und Wirtschaftskrisen
auf S. 11 (und jetzt auch im Internet)

 

Alle Bücher

 

August 2008: Die Tagesschau erklärt die Wirtschaft, Rowohlt Berlin, 19,90 Euro

 

August 2007: Gürtlers gesammelte Grütze Was Sie schon immer über die Welt wissen wollten. Droemer/Knaur, 7,95 Euro

 

September 2004: Die Dagoberts. Eine Weltgeschichte des Reichtums – von Krösus bis Bill Gates. Eichborn, 22,90 Euro (auch als Hörbuch)

 

Februar 2003: Vorbild Deutschland. Warum die Amerikanisierung unserer Wirtschaft ein Ende haben muss. Eichborn, 17,90 Euro (jetzt auch als Download)

 

März 2002: Was kommt. Was bleibt. Gerhard Schröder in Gedanken und Zitaten. Mit nachträglichen Gedanken von Günter Grass. Lardon Media, 12 Euro

Oktober 2001: Der Minus-Milliardär. Wie Thomas Haffa EM.TV erst zur heißesten Aktie und dann zur heißesten Luft am Neuen Markt machte.
Lardon Media, 18 Euro

Februar 2001:
Die humane Revolution. Warum Sie in Zukunft an Ihrem Arbeitsplatz tun können, was Sie wollen. DVA, 25 Euro  (auch als Website)

 
DU BIST ELITE: Eine zehnteilige Serie zu Bildung und Elite,

Die Welt, April bis Juli 2008 (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10)

 

TEXTE ZUR IMMOBILIEN-, FINANZ- UND WIRTSCHAFTSKRISE

IN SPANIEN (November 2003, August 2007, April 2008, Juni 2008, August 2008)

 

Lieber online als anschnur Warum radikale Eindeutscher Gefahr laufen, aus der

Muttersprache eine Großmuttersprache zu machen. Die Welt, 11.9.2006

 

Mehr Deutschland wagen Gold-Schecks und WirAG: Was wäre,

wenn das Land aus der Globalisierung ausstiege? Die Welt, 17.12.2005

 

Lasst sie wieder leiden! Es muss eine traurige Wahrheit ans Licht:

Die meisten deutschen Unternehmer sind Masochisten, taz, 8.2.2005

 

Warum Kolumbus nicht aus China kam Technischer Fortschritt und

große Entdeckungen benötigen immer eine Gesellschaft,

die Veränderungen zulässt, FTD, 30.7.2004

 

Bald kommt der Baby-Boom Warum sich Statistiker, Demographen

und Schwarzseher irren, und was daraus folgt, Die Welt, 19.8.2003

 

Von Menschen, Mäusen und Maschinen Die Angst vor dem Kontrollverlust.

Im Film haben Maschinen die Menschen in der Hand - wie realistisch

ist dieses Szenario? Die Welt, 20.5.2003

 

Alter vor Schönheit Donald Rumsfeld hat mit dem "alten Europa" Recht.

Dennoch ist das "neue Europa" keine Erfolgsgeschichte. Denn der US-Kapitalismus

lässt sich nicht so einfach exportieren, taz, 27.1.2003

 

Die Produktivitätspeitscher Je stärker die Gewerkschaften,

desto besser für die deutsche Wirtschaft, Die Welt, 24.1.2003

 

Von der West- zur Ostpädagogik Nicht alles war schlecht in der DDR:

Zum Beispiel das Schulwesen, Die Welt, 30.9.2002

 

Hasta la vista, Chef Im letzten Jahrhundert waren die Manager die Lösung.

Jetzt sind sie das Problem, Die Welt, 13.9. 2002

 

Von Grün zu Grau: Warum es gar nicht so verkehrt war,

dass die Grünen sich Bündnis 90 nennen. taz vom 1.3.2002

Grüner Allgäuer statt Schwarzer Afghane: Die Freigabe von Drogen

kann die Finanzquellen des Terrorismus austrocknen. taz vom 13.10.2001

New Economy - die 68er der Weltwirtschaft. changex.de

 

 

 

Zum  Optimistischen Manifest Im Juli 2001 erstmals gedruckt, im Februar 2007 neu entdeckt

 

 

 

Zur Wortistik, meinem taz-Weblog

 

 

 

Zu den Texten meiner WELT-Kolumne

 

 

 

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